Ja, jetzt kommt gerade das neue iPad raus und ich nehme das zu Anlass was zu posten, wie man iPads am besten für Ausstellungen einsetzen kann.

Grüsse in den Himmel an Steve Jobs
Aus meiner Sicht reicht das “alte” iPad 2 völlig aus, da man die ganzen neuen und bessern Features gar nicht für diesen Zweck nutzen kann. Man müsste schon Filme haben die die neue Megaauflösung (2048-by-1536-pixel) bringen.
Der grosse Vorteil liegt sicher darin, dass das Gerät selbst schon sehr viel kann. Es ist quasi eine interaktive Station im Kleinformat, man kann es als Videoplayer verwenden oder einfach eine Webseite anzeigen.
Soweit so gut, das Problem ist aber dass man relativ wenig Kontrolle hat, da Apple ziemlich klar die Möglichkeiten für einen Zugriff auf die Hardware oder auch auf das Filesystem (ist jetzt alles technische Zeugs) einschränkt.
Jetzt der Trick:
1. Man verwendet eine Kiosk App, z.B. Kiosk Pro (Kostenpunkt 3$), welche Funtkionen bietet, die Verhindern dass die Ausstellungsbesucher direkt auf das iPad zugreifen, also irgendwas machen, nur nicht den Ausstellungsinhalt anschauen.
2. Man legt die Inhalte, also Filme, Spiele, etc. nicht auf dem Gerät ab sondern läd alles übers Web. Man muss zwar nun alles in HTML packen, aber man kann es auch jederzeit und von überall ändern. PDF’s sind völlig simpel direkt einzubetten, Flash funkt nicht!!! Wenn man jetzt WLAN im Ausstellungsraum hat, braucht es noch genau ein Stromkabel und lso geht’s.
3. Man nimmt eine Schutzhülle, die braucht es eh für den Einsatz in Ausstellungen, ausserdem ist das gleich die Halterung dran und die Besucher können den “HOME”-Button nicht drücken (das ist die einzige Möglichkeit wirklich aus dem KIOSK-Modus herauszukommen). WELL-DESIGN-MODELLE gibts z.B. bei Bouncepad oder man baut einfach selbst ein Gehäuse drum.

iPad 2 mit Bouncepad Hülle